Infusionstherapie: Häufige Fragen und Antworten
Von Tayfun Boztepe · Heilpraktiker Lampertheim

Infusionstherapie: Häufige Fragen und Antworten
Sie haben Fragen zur Infusionstherapie in Lampertheim in unserer Praxis? Hier finden Sie Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen – ehrlich, sachlich und ohne Heilversprechen.
Was ist Infusionstherapie überhaupt?
Bei der Infusionstherapie werden Nährstoffe, Vitamine, Mineralstoffe oder andere therapeutische Substanzen intravenös – direkt in die Vene – verabreicht. Dadurch wird der Magen-Darm-Trakt umgangen, und die Substanzen stehen sofort in hoher Konzentration im Blut zur Verfügung.
Welche Substanzen bieten Sie an?
Wir bieten Infusionen mit folgenden Substanzen an: Vitamin-C-Infusion, Vitamin-B12-Infusion, Glutathion-Infusion, Magnesium-Infusion, Folsäure-Infusion, Aminosäuren und B-Komplex. Die genaue Rezeptur wird individuell nach Gespräch und ggf. Laborwerten zusammengestellt.
Bieten Sie Vitamin-D-Infusionen an?
Nein. Vitamin D ist oral exzellent bioverfügbar und wird bei uns oral supplementiert. Eine Infusion ist für Vitamin D medizinisch nicht sinnvoll und wird von uns daher nicht angeboten.
Bieten Sie Eiseninfusionen an?
Nein. Eiseninfusionen sind bei klarer Indikation (schwere Anämie, definitive Malabsorption) eine ärztliche Therapie. Als Heilpraktiker setzen wir auf orale Eisentherapie und Darmgesundheitsoptimierung. Bei schwererer Indikation verweisen wir an ärztliche Kolleginnen und Kollegen.
Wie lange dauert eine Infusion?
Die Dauer hängt von der Substanz und Dosierung ab. Eine einfache B12-Infusion dauert 20–25 Minuten. Hochdosis-Vitamin-C kann 45–90 Minuten in Anspruch nehmen. Kombinationsinfusionen liegen meist bei 30–60 Minuten. Dazu kommen Ruhezeit und Nachgespräch.
Brauche ich vor der Infusion ein Labor?
Bei Verdacht auf Mangel oder zur Indikationsstellung empfehlen wir eine Blutuntersuchung vor der ersten Infusion. Für bestimmte Infusionen (z. B. Hochdosis-Vitamin-C) ist eine Laborabklärung aus Sicherheitsgründen (G6PD-Mangel ausschließen) sinnvoll.
Wie oft sollte ich Infusionen bekommen?
Das hängt von der Indikation ab. Manche Indikationen erfordern eine engmaschige Serie (wöchentlich, fünf bis zehn Sitzungen), andere eine monatliche Erhaltungsinfusion. Wir besprechen die Frequenz individuell nach dem Erstgespräch.
Was kostet eine Infusion?
Heilpraktikerleistungen werden von der GKV in der Regel nicht erstattet. Die Kosten variieren je nach Substanz und Dosierung. Transparente Preisinfo erhalten Sie im persönlichen Gespräch.
Kann ich Infusionen mit meinen Medikamenten kombinieren?
In den meisten Fällen ja, aber nicht ohne vorherige Abklärung. Bringen Sie beim Erstgespräch eine vollständige Medikamentenliste mit. Bestimmte Kombinationen (z. B. Vitamin C und bestimmte Chemotherapeutika) erfordern besondere Beachtung.
Was tun bei Kreislaufproblemen während der Infusion?
Wir stoppen die Infusion sofort und versorgen Sie. Leichte Kreislaufreaktionen sind selten und klingen schnell ab. Für ernstere Reaktionen sind Notfallmedikamente vorhanden.
Kann ich nach der Infusion direkt Auto fahren?
Bei unkomplizierten Infusionen und nach einer Ruhepause ja. Beim ersten Mal empfehlen wir Vorsicht und Beobachtung der individuellen Reaktion.
Muss ich nüchtern zur Infusion kommen?
Nein. Eine leichte Mahlzeit vor der Infusion ist sinnvoll. Ausreichend Wasser trinken vor dem Termin erleichtert die Venenpunktion.
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Noch mehr häufige Fragen
Sind Infusionen auch für ältere Menschen geeignet?
Grundsätzlich ja – aber mit besonderer Sorgfalt bezüglich Nierenfunktion, Herzinsuffizienz und Medikamenteninteraktionen. Ältere Patienten bekommen von uns eine besonders ausführliche Anamnese.
Kann ich Infusionen in der Schwangerschaft machen?
Einige Substanzen (z. B. Magnesium, B12) sind in Maßen auch in der Schwangerschaft möglich. Hochdosis-Vitamin-C ist in der Schwangerschaft kritisch zu betrachten. Wir besprechen das individuell – die Gynäkologin muss informiert sein.
Wie unterscheidet sich Ihre Praxis von anderen Infusionspraxen?
Wir infundieren nicht, was die Patientin wünscht, ohne Indikation. Jede Infusion beginnt mit einem Gespräch. Kein Vitamin D intravenös, kein Eisen intravenös – klare fachliche Grenzen. Und: wir nehmen uns echte Zeit.
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Noch spezifischere Fragen
Bieten Sie Infusionen auch für Kinder an?
Infusionen bei Kindern führen wir grundsätzlich nicht durch. Für Kinder empfehlen wir orale Supplementierung und verweisen an pädiatrische Fachärzte.
Kann ich gleichzeitig mit der Infusion lesen oder am Handy sein?
Natürlich. Die meisten Patienten lesen, hören Podcasts oder ruhen einfach aus. Wir achten nur darauf, dass der Infusionsarm ruhig bleibt.
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Offene Fragen jederzeit willkommen
Wir glauben an offene Kommunikation. Wenn Sie vor einem Termin Fragen haben, können Sie uns telefonisch oder per E-Mail kontaktieren. Wir beantworten Fragen gerne auch vor dem ersten persönlichen Termin – das spart Zeit und schafft Vertrauen.
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Weitere häufige Fragen zu unserer Infusionstherapie
Kann ich eine Infusion bekommen, wenn ich Blutverdünner nehme?
Das hängt vom konkreten Medikament und der Infusionssubstanz ab. Grundsätzlich sind viele Infusionen auch unter Antikoagulation möglich. Wir prüfen das im Erstgespräch und klären ggf. mit dem verschreibenden Arzt. Sicherheit geht vor.
Wie lange dauert eine Infusionsserie?
Das hängt von der Substanz und dem Ziel ab. B12-Infusionen bei schwerem Mangel: oft 5–10 Sitzungen über 2–5 Wochen. Magnesium oder Vitamin-C-Begleitung: oft 4–8 Sitzungen. Danach meist Übergang auf orale Erhaltungstherapie. Wir planen die Serie gemeinsam mit Ihnen.
Was unterscheidet Ihre Praxis von Infusionszentren in der Stadt?
Wir sind keine Walk-in-Infusionsklinik. Jede Infusion erfolgt nach persönlichem Gespräch und bei Bedarf nach Labordiagnostik. Unsere Praxis hat eine naturheilkundliche Grundhaltung: Ursachen verstehen, individuell behandeln, ehrlich kommunizieren. Das dauert etwas länger – und lohnt sich.
Alle weiteren Fragen beantworten wir gerne im Erstgespräch. Termin online buchen.
Kann ich eine Infusion bekommen, ohne vorher Blut abnehmen zu lassen?
Für einfache Basisinfusionen (z. B. Magnesium) ist eine Laboruntersuchung nicht zwingend erforderlich, aber empfehlenswert. Bei Hochdosis-Vitamin-C ist ein G6PD-Ausschluss aus Sicherheitsgründen obligatorisch. Wir empfehlen grundsätzlich ein Basisblutbild vor der ersten Infusionsserie.

